Der Rückbau ist der Teil, den viele unterschätzen. Ein Ölkessel mit Tankanlage im Keller ist kein Sperrmüll, sondern eine Anlage mit Restöl, Schlamm und Nachweispflicht. Wir bauen zurück, entsorgen ordnungsgemäß, dokumentieren es und übergeben Ihnen einen leeren, sauberen Raum.
Ein alter Gussheizkessel wiegt schnell mehrere hundert Kilo und passt in einem Stück selten durch die Kellertür. Wir zerlegen ihn vor Ort, tragen ihn ab und nehmen ihn mit. Ohne beschädigten Türrahmen, ohne Rußspur im Treppenhaus.
Ein stillgelegter Öltank ist kein neutraler Gegenstand im Keller. Restöl und Ölschlamm sind gefährlicher Abfall, für den Nachweispflichten gelten. Wer den Tank einfach ausräumen lässt, hat das Problem nicht gelöst, sondern nur verlagert.
Wichtig: Wenn Sie im Zuge des Heizungstauschs auf eine Wärmepumpe umsteigen, sind Demontage und Entsorgung der Altanlage in der Regel als Umfeldmaßnahme förderfähig. Sie müssen dafür aber im Förderantrag enthalten sein. Sprechen Sie uns vorher an.
Der Rückbau ist selten Selbstzweck. In den meisten Fällen soll etwas Neues rein, und genau da entscheidet sich, ob Sie später zufrieden sind.
Die naheliegende Lösung, wenn das Haus es hergibt, und die einzige, die aktuell mit hohen Zuschüssen gefördert wird. Ob Ihr Haus es hergibt, sagt Ihnen unsere Heizlastberechnung, nicht das Bauchgefühl. Unser Rechner macht das kostenlos in fünf Minuten.
Wo eine Wärmepumpe technisch nicht sinnvoll ist, etwa bei sehr hohen Vorlauftemperaturen ohne Sanierungsperspektive, bauen wir eine moderne Brennwertanlage ein. Wir sagen Ihnen dann aber auch offen, welche gesetzlichen und wirtschaftlichen Risiken das mittelfristig hat.
Wenn ohnehin alles offen ist, ist es der günstigste Moment, Heizkörper zu tauschen und den hydraulischen Abgleich zu machen. Später kostet das ein Vielfaches.
Wir stimmen den Ablauf so ab, dass die Zeit ohne Heizung so kurz wie möglich ist.
Wir sehen uns Kessel, Tank, Zugang und Abgasanlage an. Dabei klärt sich auch, was danach eingebaut werden soll.
Demontage, Entsorgung, Nachweise und die neue Anlage stehen im Leistungsverzeichnis, jede Position einzeln.
Öl absaugen, Tank reinigen, Kessel und Tank zerlegen und abfahren. Staubschutz und Abdeckung inklusive.
Neue Wärmeerzeugung, Hydraulik, Speicher und Elektrik. Danach Inbetriebnahme und hydraulischer Abgleich.
Besenreiner Heizraum, Entsorgungsnachweise, Anlagendokumentation und Einweisung.
Schicken Sie uns ein Foto vom Heizraum und vom Tank, dann sagen wir Ihnen, was auf Sie zukommt. Wenn Sie ohnehin auf eine Wärmepumpe umsteigen wollen, planen Sie sie gleich kostenlos mit unserem Rechner.
Fünf Anlagen, die wir ausgetauscht haben. Jeweils links der Zustand vor dem Umbau, rechts derselbe Raum danach.
Schreiben Sie kurz, worum es geht. Sie bekommen in der Regel innerhalb eines Werktages eine Rückmeldung.
Das hängt vor allem vom Tank ab: Kunststoffbatterie oder Stahltank, wie viel Restöl und Schlamm drin ist, und wie zugänglich der Keller ist. Wir nennen den Preis nach der Besichtigung als Festpreis inklusive Entsorgung und Nachweisen, damit hinterher keine Überraschung kommt.
Beim Umstieg auf eine förderfähige neue Heizung, insbesondere eine Wärmepumpe, sind Demontage und Entsorgung der Altanlage in der Regel als Umfeldmaßnahme förderfähig. Voraussetzung ist, dass sie im Förderantrag enthalten sind und der Antrag vor der verbindlichen Beauftragung gestellt wurde.
Bei einem geplanten Tausch in der Übergangszeit meist nur wenige Tage. Wir stimmen den Ablauf so ab, dass Rückbau und Neuinstallation direkt aufeinander folgen. Bei einem Notfall im Winter organisieren wir bei Bedarf eine Übergangslösung.
Nein, in aller Regel nicht. Wenn der Kaminzug künftig nicht mehr genutzt wird, muss er aber stillgelegt und gesichert werden. Das stimmen wir mit dem zuständigen Schornsteinfeger ab, der die Anlage ohnehin abnimmt.
Ja, und den sollten Sie auch aufbewahren. Restöl und Ölschlamm sind gefährlicher Abfall. Sie erhalten von uns die Belege für Öl, Schlamm und die Anlage selbst. Beim Verkauf des Hauses fragt der Käufer danach.