Wärmepumpe & Heizungsmodernisierung

Ihre Wärmepumpe, richtig ausgelegt statt einfach eingebaut.

Die meisten Probleme mit Wärmepumpen entstehen nicht am Gerät, sondern an der Planung: zu groß gewählt, Heizflächen zu klein, kein hydraulischer Abgleich. Wir rechnen die Heizlast nach Norm, prüfen jeden Raum und legen die Anlage so aus, dass sie mit niedriger Vorlauftemperatur läuft. Das ist der Unterschied zwischen einer teuren Stromheizung und einer wirklich sparsamen Wärmepumpe.

  • Heizlastberechnung nach DIN EN 12831
  • Hydraulischer Abgleich nach VdZ, KfW-tauglich dokumentiert
  • Förderservice für KfW und BEG
  • Wartung und Fernüberwachung im Jahresvertrag
Wärmepumpen-Außengerät auf Schwellen an der Hauswand, mit Kiesbett und abgedichtetem Sockel
bis 70 %KfW-Zuschuss, mit niedrigem Einkommen bis 80 %

Heizlastberechnung und Auslegung: hier wird entschieden, ob es funktioniert.

Eine Wärmepumpe arbeitet nur dann sparsam, wenn sie zum Haus passt. Zu groß bedeutet ständiges Takten, hoher Verschleiß und schlechte Effizienz. Zu klein bedeutet, dass der Heizstab einspringt und Ihre Stromrechnung explodiert. Deshalb steht am Anfang immer die Rechnung, nicht der Katalog.

  • Heizlast nach DIN EN 12831 beziehungsweise über Ihren tatsächlichen Verbrauch der letzten Jahre. Der Verbrauch ist meist der ehrlichere Wert, weil er das reale Nutzerverhalten enthält.
  • Prüfung jeder einzelnen Heizfläche. Wir rechnen raumweise nach, ob Ihre vorhandenen Heizkörper die benötigte Wärme bei niedriger Vorlauftemperatur abgeben. Räume, die das nicht schaffen, weisen wir offen aus.
  • Auslegungspunkt und Deckungsgrad. Wir dimensionieren monoenergetisch, das heißt die Wärmepumpe deckt den weit überwiegenden Teil des Jahres selbst, der Heizstab bleibt reine Reserve für wenige extrem kalte Tage.
  • Schallschutz. Das Außengerät muss die Immissionsrichtwerte am Nachbargrundstück einhalten. Wir prüfen den Aufstellort vorher, nicht nach der Beschwerde.

Sie wollen es sofort selbst sehen?

Unser kostenloser Wärmepumpe und PV Planer macht genau diese Auslegung in fünf Minuten und erstellt Ihnen daraus ein vollständiges Leistungsverzeichnis als PDF. Ohne Anmeldung, ohne Preise, ohne Verpflichtung.

Wärmepumpe jetzt planen

Technikraum mit Wärmepumpen-Inneneinheit, Pufferspeicher und gedämmter Verrohrung

Hydraulischer Abgleich: die Leistung, die am häufigsten fehlt.

Ohne hydraulischen Abgleich bekommt der Heizkörper direkt an der Pumpe zu viel Wasser und der letzte Raum im Haus zu wenig. Man dreht dann die Vorlauftemperatur hoch, damit auch das hinterste Zimmer warm wird. Genau das kostet bei einer Wärmepumpe bares Geld: jedes Grad mehr Vorlauf senkt die Jahresarbeitszahl spürbar.

  • Raumweise Heizlast als Grundlage, nicht die Faustformel.
  • Voreinstellwerte an jedem Ventil berechnet und eingestellt, nicht geschätzt.
  • Volumenströme gemessen und protokolliert, bei Fußbodenheizung an jedem Heizkreis.
  • Dokumentation nach VdZ-Formular, also in der Form, die die KfW im Prüffall sehen will. Die Unterlagen müssen zehn Jahre standhalten.

Der Abgleich ist bei uns bei jeder Wärmepumpe fester Bestandteil des Leistungsverzeichnisses, nicht eine Zusatzoption im Kleingedruckten. Für bestehende Heizungen führen wir ihn auch als eigenständige Leistung aus.

Montage eines Heizkörpers mit voreinstellbaren Ventilen für den hydraulischen Abgleich

Heizkörpertausch: nur dort, wo die Rechnung es verlangt.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass eine Wärmepumpe zwingend eine Fußbodenheizung braucht. Das stimmt so nicht. Entscheidend ist allein, ob die vorhandene Heizfläche die Raumheizlast bei niedriger Vorlauftemperatur abgeben kann. In vielen Altbauten sind die Heizkörper von damals großzügig dimensioniert und schaffen das problemlos.

  • Wir rechnen jeden Raum nach und sagen Ihnen genau, welche Heizkörper bleiben können und welche nicht.
  • Getauscht wird gezielt, meist gegen Niedertemperatur- oder Gebläsekonvektoren, und nur in den Räumen, die es brauchen. Alles andere wäre Geldverschwendung.
  • Der Tausch ist förderfähig, wenn er im Zuge des Heizungstauschs als Umfeldmaßnahme mitbeantragt wird. Wir bringen ihn im Förderantrag korrekt unter.

Wenn ein Raum die Anforderung knapp verfehlt, zeigen wir Ihnen die Alternativen: größerer Heizkörper, Ventilator-Aufsatz oder eine leicht höhere Auslegungstemperatur samt der Auswirkung auf Ihre Stromkosten. Sie entscheiden mit Zahlen, nicht nach Gefühl.

Monteur von Zaurov Eco Engineering montiert einen neuen Heizkörper im Bad

Förderung: wir stellen den Antrag, Sie bekommen den Zuschuss.

Der Heizungstausch wird über die KfW gefördert (Programm 458, Bundesförderung für effiziente Gebäude). Seit dem 21.07.2026 gelten neue Konditionen. Der Zuschuss setzt sich so zusammen:

  • Grundförderung 30 % auf die förderfähigen Kosten (bis 28.000 € für die erste Wohneinheit).
  • Klimageschwindigkeitsbonus 16 % beim Austausch einer alten Öl-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung; bei Gas- und Biomasseheizungen nur, wenn sie mindestens 20 Jahre in Betrieb sind. Er sinkt ab dem 01.02.2027 halbjährlich, früher tauschen lohnt sich also.
  • Einkommensbonus, neu dreistufig: 40 % bis 30.000 €, 30 % bis 40.000 € und 10 % bis 50.000 € zu versteuerndem Haushaltseinkommen. Mit dem Familienzuschlag (siehe unten) verschieben sich diese Grenzen um 10.000 € nach oben.
  • Familienzuschlag, neu: Lebt mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt, wird Ihr Einkommen für die Förderung rechnerisch um 10.000 € reduziert. Dadurch rutschen viele Familien in die nächsthöhere Bonusstufe.
  • Obergrenze: 70 % der förderfähigen Kosten, bei niedrigem Haushaltseinkommen bis zu 80 %. Das sind maximal 22.400 € Zuschuss.

Was Sie konkret bekommen, hängt von Ihrer Altanlage und Ihrem Haushaltseinkommen ab. Unser Rechner beziffert es Ihnen in fünf Minuten.

  • Wir prüfen Ihre Ansprüche vorab und rechnen Ihnen den voraussichtlichen Eigenanteil aus, bevor Sie unterschreiben.
  • Wir erstellen die Bestätigung zum Antrag und begleiten Sie durch die Antragstellung im KfW-Portal.
  • Nach der Montage liefern wir die Bestätigung nach Durchführung und alle technischen Nachweise, damit der Zuschuss ausgezahlt wird.

Der wichtigste Punkt zuerst

Der Förderantrag muss vorliegen, bevor Sie den Auftrag verbindlich erteilen. Wir arbeiten deshalb mit einem Vertrag unter aufschiebender Bedingung, damit Sie den Termin sichern können, ohne die Förderung zu verlieren. Sprechen Sie uns darauf an, bevor Sie irgendwo unterschreiben.

Hinweis: Die Förderkonditionen ändern sich regelmäßig. Die konkreten Sätze und Höchstbeträge nennen wir Ihnen tagesaktuell im Angebot, verbindlich ist immer das aktuelle Merkblatt der KfW.

Fertig montierte Buderus-Wärmepumpe am Haus, gefördert über die KfW

Wartung und Fernüberwachung: damit sie auch in fünf Jahren noch günstig heizt.

Eine Wärmepumpe geht selten kaputt. Sie wird schleichend teurer. Der Heizstab springt zu oft an, die Heizkurve passt nach dem ersten Winter nicht mehr, ein Filter setzt sich zu. Sie merken davon nichts, bis die Stromrechnung kommt.

Jährliche Wartung vor Ort

  • Kältekreis, Betriebsdrücke und Verschleißteile prüfen.
  • Filter, Anlagendruck und Sicherheitseinrichtungen kontrollieren.
  • Heizkurve für die neue Saison nachjustieren und die Hydraulik sichtprüfen.
  • Wartungsprotokoll für Gewährleistung und KfW-Förderung. Viele Hersteller verlangen die jährliche Wartung, sonst erlischt die Garantie.

Fernüberwachung das ganze Jahr

  • Wir sehen, wie oft der teure Elektro-Heizstab anspringt, und regeln nach.
  • Auswertung der Jahresarbeitszahl: Wie effizient läuft Ihre Anlage wirklich?
  • Störungen fallen uns auf, bevor Sie im Kalten sitzen.
  • Ein jährlicher Effizienz-Report, verständlich geschrieben.

Läuft über die Netzwerkanbindung Ihrer Wärmepumpe, es ist keine zusätzliche Technik nötig. Haben wir auch Ihre Photovoltaik oder den Zählerschrank gebaut, nehmen wir beides mit ins Paket.

Auch dann, wenn Ihre Wärmepumpe nicht von uns stammt. Schreiben Sie uns, welche Anlage Sie haben, wir nennen Ihnen einen festen Jahrespreis.

Service & Wartung ansehen

Technikraum mit Wandgerät, Pufferspeicher und gedämmten Leitungen
In OWL unterwegs

Wo wir Wärmepumpen einbauen.

Unser Sitz ist in Bielefeld. In der Region sind wir im Tagesgeschäft unterwegs, auch für Wartung und Störungen. Jede Stadt bringt ihre eigenen Fragen mit.

Gütersloh

ca. 20 km ab Bielefeld. Viele Häuser aus den 1960er bis 1990er Jahren. Die großzügigen Heizkörper von damals sind für eine Wärmepumpe ein Vorteil: Sie geben auch bei niedriger Vorlauftemperatur genug Wärme ab.

Netzanmeldung über Netzgesellschaft Gütersloh – das übernehmen wir.

Wärmepumpe in Gütersloh – alle Einzelheiten

Herford

ca. 15 km ab Bielefeld. Altstadt und gewachsene Viertel. Hier entscheidet die vorhandene Heizfläche, nicht das Baujahr. Oft genügen zwei oder drei größere Heizkörper.

Netzanmeldung über Westfalen Weser Netz – das übernehmen wir.

Wärmepumpe in Herford – alle Einzelheiten

Detmold

ca. 30 km ab Bielefeld. Viele Grundstücke liegen am Hang oder eng zur Nachbarbebauung. Der Aufstellort des Außengeräts will deshalb überlegt sein, damit die Luft frei abziehen kann.

Netzanmeldung über Stadtwerke Detmold – das übernehmen wir.

Wärmepumpe in Detmold – alle Einzelheiten

Bad Salzuflen

ca. 25 km ab Bielefeld. Ruhige Wohnlagen und Kurgebiet: Der Schallschutz nach TA Lärm ist hier Planungsgrundlage, nicht Nachgedanke. Seit 2026 hängt auch die Förderung daran.

Netzanmeldung über Stadtwerke Bad Salzuflen – das übernehmen wir.

Wärmepumpe in Bad Salzuflen – alle Einzelheiten

Lemgo

ca. 35 km ab Bielefeld. Altstadt mit Fachwerk. Wo Denkmalschutz oder Gestaltungssatzung mitreden, klären wir den Aufstellort vorher ab, nicht nachdem das Gerät gekauft ist.

Netzanmeldung über Stadtwerke Lemgo – das übernehmen wir.

Wärmepumpe in Lemgo – alle Einzelheiten

Bad Oeynhausen

ca. 30 km ab Bielefeld. Viele Zweifamilienhäuser. Die Heizlast rechnen wir dort getrennt je Einheit, weil sich die Warmwasser-Spitzen überlagern.

Netzanmeldung über Westfalen Weser Netz – das übernehmen wir.

Wärmepumpe in Bad Oeynhausen – alle Einzelheiten

Halle (Westf.)

ca. 20 km ab Bielefeld. Der häufigste Fehler ist ein zu großes Gerät: Es taktet in der Übergangszeit und kostet mehr als eine passend gewählte Anlage.

Netzanmeldung über Technische Werke Osning – das übernehmen wir.

Wärmepumpe in Halle – alle Einzelheiten

Lage

ca. 25 km ab Bielefeld. Der Einbau ist das eine, die Einstellung danach das andere. Heizkurve und hydraulischer Abgleich gehören bei uns zum Auftrag.

Netzanmeldung über Westfalen Weser Netz – das übernehmen wir.

Wärmepumpe in Lage – alle Einzelheiten

Dazu im Umland: Verl, Rietberg, Harsewinkel, Steinhagen, Enger, Spenge, Hiddenhausen, Werther, Borgholzhausen, Oerlinghausen, Leopoldshöhe, Horn-Bad Meinberg, Blomberg, Löhne, Vlotho, Bünde und Umgebung. Für größere Vorhaben sind wir auch überregional im Einsatz.

Ablauf

In sechs Schritten zur neuen Wärmepumpe.

Vom ersten Gespräch bis zur Auszahlung der Förderung. Sie wissen jederzeit, was als Nächstes passiert.

Auslegung

Sie planen selbst über unseren Rechner oder wir nehmen die Daten gemeinsam auf. Ergebnis ist die Heizlast und die passende Gerätegröße.

Ortstermin & Angebot

Wir prüfen Aufstellort, Hydraulik und Zählerschrank und legen Ihnen ein Leistungsverzeichnis mit Festpreis vor.

Förderantrag

Wir erstellen die Bestätigung zum Antrag. Sie stellen den Antrag bei der KfW, bevor der Auftrag verbindlich wird.

Montage

Altanlage raus, Wärmepumpe rein, Speicher, Hydraulik und Elektrik. In der Regel in wenigen Tagen erledigt.

Inbetriebnahme & Abgleich

Heizkurve einstellen, hydraulischen Abgleich durchführen, alles messen und protokollieren.

Übergabe & Auszahlung

Sie erhalten die vollständige Dokumentation. Wir liefern die Bestätigung nach Durchführung an die KfW.

Wärmepumpe planen, kostenlos und in fünf Minuten.

Unser Rechner ermittelt Ihre Heizlast, wählt die passende Gerätegröße, erstellt ein vollständiges Leistungsverzeichnis als PDF und berechnet Ihre voraussichtliche Förderung. Ohne Anmeldung, ohne Kosten. Wer darüber anfragt, erhält 5 % Rabatt auf das Angebot.

Häufige Fragen

Das werden wir oft gefragt.

Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau mit Heizkörpern?

In den allermeisten Fällen ja. Entscheidend ist nicht die Art der Heizfläche, sondern die benötigte Vorlauftemperatur. Viele Altbau-Heizkörper sind großzügig ausgelegt und kommen mit 45 bis 55 Grad aus, das schafft eine moderne Wärmepumpe problemlos. Wir rechnen jeden Raum einzeln nach und sagen Ihnen ehrlich, ob es funktioniert und welche Heizkörper gegebenenfalls getauscht werden müssen.

Was kostet eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus?

Die Anlage samt Montage, Speicher, Hydraulik und Inbetriebnahme liegt bei einem typischen Einfamilienhaus im mittleren fünfstelligen Bereich. Entscheidend für Sie ist aber nicht der Bruttopreis, sondern der Eigenanteil nach Abzug der KfW-Förderung. Genau den rechnen wir Ihnen im Angebot konkret aus. Unser Rechner gibt Ihnen vorab eine belastbare Einschätzung.

Wie viel Förderung bekomme ich für eine Wärmepumpe?

Über das KfW-Programm 458 gibt es 30 % Grundförderung, dazu 16 % Klimageschwindigkeitsbonus beim Austausch einer alten Öl-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung (bei Gas und Biomasse nur ab 20 Jahren Betriebszeit) und einen Einkommensbonus von 40, 30 oder 10 %, je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen (bis 30.000, 40.000 oder 50.000 €; mit Familienzuschlag jeweils 10.000 € mehr). Neu ist der Familienzuschlag: Mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt wird Ihr Einkommen rechnerisch um 10.000 € reduziert. Die Obergrenze liegt bei 70 %, bei niedrigem Einkommen bei 80 % — also maximal 22.400 € Zuschuss. Wichtig: Der Antrag muss vor der verbindlichen Auftragserteilung gestellt werden.

Wie laut ist das Außengerät?

Moderne Geräte liegen bei etwa 58 bis 67 Dezibel Schallleistung, was in einigen Metern Abstand deutlich leiser wahrgenommen wird als die Zahl vermuten lässt. Maßgeblich ist der Immissionsrichtwert am Nachbargrundstück, nachts sind das im allgemeinen Wohngebiet 40 Dezibel. Wir prüfen den Aufstellort vor der Montage und dokumentieren die Einhaltung. Wo es eng wird, arbeiten wir mit Abstand, Ausrichtung oder Schallschutzhaube.

Brauche ich einen Pufferspeicher?

Bei den meisten Anlagen ja, allerdings deutlich kleiner als oft angenommen. Der Puffer sichert die Abtauung und verhindert Takten, er muss nicht das halbe Haus bevorraten. Ein überdimensionierter Puffer schadet der Effizienz sogar. Wir setzen die vom Hersteller freigegebene Größe an und begründen sie im Leistungsverzeichnis.

Muss der Zählerschrank erneuert werden?

Oft ja, weil eine Wärmepumpe einen eigenen abgesicherten Stromkreis, einen Fehlerstromschutzschalter des passenden Typs und eine Steuerung nach Paragraf 14a EnWG benötigt. Ob eine Erweiterung reicht oder der Schrank komplett getauscht werden muss, sehen wir beim Ortstermin. In unserem Angebot sind beide Varianten getrennt als optionale Positionen ausgewiesen, damit Sie den Unterschied sofort sehen.

Muss eine Wärmepumpe gewartet werden?

Ja, einmal jährlich. Das ist keine Verkaufsmasche: Viele Hersteller verlangen die jährliche Wartung, sonst erlischt die Garantie. Vor allem aber wird eine ungewartete Wärmepumpe schleichend teurer, weil der Heizstab zu oft anspringt oder die Heizkurve nicht mehr passt. Wir bieten Wartung und Fernüberwachung im Jahresvertrag an, auch für Anlagen, die nicht von uns stammen.

Wie lange dauert der Einbau?

Der reine Austausch samt Inbetriebnahme dauert in der Regel drei bis fünf Arbeitstage. Kommen Heizkörpertausch, Rohrarbeiten oder eine Zählerschrankerneuerung dazu, planen wir entsprechend mehr ein. Den Terminplan legen wir mit dem Angebot vor, damit Sie wissen, wann Sie ohne Heizung sind.

Muss mein Haus erst gedämmt werden, bevor eine Wärmepumpe Sinn ergibt?

Nein, das ist der häufigste Irrtum. Entscheidend ist nicht der Dämmstandard auf dem Papier, sondern die Vorlauftemperatur, die Ihre Heizflächen am kältesten Tag brauchen. Wir messen und rechnen das raumweise nach DIN EN 12831.

Kommt Ihr Haus mit 45 bis 55 Grad aus, läuft eine Wärmepumpe wirtschaftlich auch ohne neue Fassade. Liegt der Wert darüber, ist meist ein einzelner zu kleiner Heizkörper schuld und nicht die Gebäudehülle. Ein Heizkörpertausch in zwei Räumen kostet einen Bruchteil einer Dämmung und bringt oft mehr.

Kann ich mit einer Wärmepumpe auch Warmwasser machen?

Ja, und zwar für den kompletten Haushalt. Die Wärmepumpe lädt einen Speicher, aus dem Dusche, Bad und Küche versorgt werden. Ein separates Gerät brauchen Sie nicht.

Wichtig ist die Speichergröße: zu klein und das warme Wasser reicht beim zweiten Duschen nicht, zu groß und die Anlage heizt unnötig Wasser auf, das niemand braucht. Wir legen den Speicher nach Ihrem tatsächlichen Verbrauch aus, nicht nach Faustformel. Der Legionellenschutz läuft automatisch mit.

Braucht eine Wärmepumpe eine besondere Dämmung der Rohrleitungen?

Ja, und dieser Punkt wird oft unterschätzt. Eine Wärmepumpe arbeitet mit niedrigen Temperaturen, deshalb fällt jeder Wärmeverlust auf dem Weg zum Heizkörper prozentual viel stärker ins Gewicht als bei einer alten Gasheizung mit 70 Grad Vorlauf.

Wir dämmen die Verteilleitungen nach Gebäudeenergiegesetz, im unbeheizten Keller grundsätzlich in voller Dämmstärke. Beim Außengerät kommt die Kondensatführung dazu: Sie muss frostfrei ablaufen, sonst steht im Januar eine Eisplatte unter der Anlage.

Wie umweltfreundlich ist eine Wärmepumpe wirklich?

Eine Wärmepumpe verbrennt nichts. Sie holt den größten Teil der Wärme aus der Umgebungsluft und braucht Strom nur für den Verdichter. Aus einer Kilowattstunde Strom werden je nach Anlage und Auslegung drei bis vier Kilowattstunden Wärme.

Wie sauber das unter dem Strich ist, hängt am Strom. Mit dem heutigen deutschen Strommix liegt eine gut ausgelegte Wärmepumpe klar unter einer Gasheizung, mit eigenem Solarstrom noch einmal deutlich darunter. Entscheidend ist die Auslegung: Eine schlecht eingestellte Anlage, bei der ständig der Heizstab einspringt, verliert diesen Vorteil schnell.

Wie arbeiten Wärmepumpe und Photovoltaik zusammen?

Beide Anlagen sind zunächst unabhängig. Die Photovoltaik erzeugt Strom, die Wärmepumpe verbraucht ihn. Interessant wird es durch die Steuerung: Ein Energiemanager erkennt, wenn die Sonne mehr liefert als das Haus gerade braucht, und schaltet dann gezielt die Wärmepumpe zu.

In der Praxis heißt das: Das Warmwasser wird mittags aufgeheizt statt abends, und in der Übergangszeit läuft die Heizung bevorzugt in den Sonnenstunden. Dafür sind keine besonderen Geräte nötig, aber beide Anlagen müssen miteinander sprechen können. Wir achten schon bei der Auswahl darauf, dass die Schnittstellen zusammenpassen.

Was bringt mir die Kombination bei den Energiekosten?

Der Solarstrom vom eigenen Dach ist deutlich günstiger als Strom aus dem Netz. Jede Kilowattstunde, die die Wärmepumpe direkt vom Dach nimmt, ersetzt teuren Netzbezug.

Ehrlich bleiben muss man beim Zeitpunkt: Die meiste Heizwärme brauchen Sie im Winter, wenn die Anlage am wenigsten liefert. Der Sommerertrag deckt vor allem das Warmwasser. Über das Jahr gerechnet lässt sich ein spürbarer Teil des Wärmepumpenstroms selbst erzeugen, mit Batteriespeicher und Steuerung mehr. Wie viel es bei Ihnen ist, hängt an Dachfläche, Ausrichtung und Verbrauch. Das rechnen wir für Ihr Haus durch, statt eine Prozentzahl aus der Werbung zu nennen.

Gibt es zusätzliche Förderung, wenn ich Wärmepumpe und Photovoltaik zusammen baue?

Nein, einen Bonus für diese Kombination gibt es im KfW-Programm 458 nicht. Die Kosten der Photovoltaikanlage sind dort auch nicht förderfähig, das Programm fördert ausschließlich die Heizung.

Trotzdem lohnt sich beides zusammen, nur über einen anderen Weg: Für die Photovoltaik samt Speicher gilt der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG, Sie zahlen also keine Umsatzsteuer. Dazu kommen die Einspeisevergütung nach EEG und je nach Bundesland eigene Landesprogramme. Wir prüfen für Ihre Adresse, was zusammen beantragt werden kann.