Die meisten Probleme mit Wärmepumpen entstehen nicht am Gerät, sondern an der Planung: zu groß gewählt, Heizflächen zu klein, kein hydraulischer Abgleich. Wir rechnen die Heizlast nach Norm, prüfen jeden Raum und legen die Anlage so aus, dass sie mit niedriger Vorlauftemperatur läuft. Das ist der Unterschied zwischen einer teuren Stromheizung und einer wirklich sparsamen Wärmepumpe.
Eine Wärmepumpe arbeitet nur dann sparsam, wenn sie zum Haus passt. Zu groß bedeutet ständiges Takten, hoher Verschleiß und schlechte Effizienz. Zu klein bedeutet, dass der Heizstab einspringt und Ihre Stromrechnung explodiert. Deshalb steht am Anfang immer die Rechnung, nicht der Katalog.
Unser kostenloser Wärmepumpen-Rechner macht genau diese Auslegung in fünf Minuten und erstellt Ihnen daraus ein vollständiges Leistungsverzeichnis als PDF. Ohne Anmeldung, ohne Preise, ohne Verpflichtung.
Ohne hydraulischen Abgleich bekommt der Heizkörper direkt an der Pumpe zu viel Wasser und der letzte Raum im Haus zu wenig. Man dreht dann die Vorlauftemperatur hoch, damit auch das hinterste Zimmer warm wird. Genau das kostet bei einer Wärmepumpe bares Geld: jedes Grad mehr Vorlauf senkt die Jahresarbeitszahl spürbar.
Der Abgleich ist bei uns bei jeder Wärmepumpe fester Bestandteil des Leistungsverzeichnisses, nicht eine Zusatzoption im Kleingedruckten. Für bestehende Heizungen führen wir ihn auch als eigenständige Leistung aus.
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass eine Wärmepumpe zwingend eine Fußbodenheizung braucht. Das stimmt so nicht. Entscheidend ist allein, ob die vorhandene Heizfläche die Raumheizlast bei niedriger Vorlauftemperatur abgeben kann. In vielen Altbauten sind die Heizkörper von damals großzügig dimensioniert und schaffen das problemlos.
Wenn ein Raum die Anforderung knapp verfehlt, zeigen wir Ihnen die Alternativen: größerer Heizkörper, Ventilator-Aufsatz oder eine leicht höhere Auslegungstemperatur samt der Auswirkung auf Ihre Stromkosten. Sie entscheiden mit Zahlen, nicht nach Gefühl.
Der Heizungstausch wird über die KfW gefördert (Programm 458, Bundesförderung für effiziente Gebäude). Seit dem 21.07.2026 gelten neue Konditionen. Der Zuschuss setzt sich so zusammen:
Was Sie konkret bekommen, hängt von Ihrer Altanlage und Ihrem Haushaltseinkommen ab. Unser Rechner beziffert es Ihnen in fünf Minuten.
Der Förderantrag muss vorliegen, bevor Sie den Auftrag verbindlich erteilen. Wir arbeiten deshalb mit einem Vertrag unter aufschiebender Bedingung, damit Sie den Termin sichern können, ohne die Förderung zu verlieren. Sprechen Sie uns darauf an, bevor Sie irgendwo unterschreiben.
Hinweis: Die Förderkonditionen ändern sich regelmäßig. Die konkreten Sätze und Höchstbeträge nennen wir Ihnen tagesaktuell im Angebot, verbindlich ist immer das aktuelle Merkblatt der KfW.
Eine Wärmepumpe geht selten kaputt. Sie wird schleichend teurer. Der Heizstab springt zu oft an, die Heizkurve passt nach dem ersten Winter nicht mehr, ein Filter setzt sich zu. Sie merken davon nichts, bis die Stromrechnung kommt.
Läuft über die Netzwerkanbindung Ihrer Wärmepumpe, es ist keine zusätzliche Technik nötig. Haben wir auch Ihre Photovoltaik oder den Zählerschrank gebaut, nehmen wir beides mit ins Paket.
Auch dann, wenn Ihre Wärmepumpe nicht von uns stammt. Schreiben Sie uns, welche Anlage Sie haben, wir nennen Ihnen einen festen Jahrespreis.
Vom ersten Gespräch bis zur Auszahlung der Förderung. Sie wissen jederzeit, was als Nächstes passiert.
Sie planen selbst über unseren Rechner oder wir nehmen die Daten gemeinsam auf. Ergebnis ist die Heizlast und die passende Gerätegröße.
Wir prüfen Aufstellort, Hydraulik und Zählerschrank und legen Ihnen ein Leistungsverzeichnis mit Festpreis vor.
Wir erstellen die Bestätigung zum Antrag. Sie stellen den Antrag bei der KfW, bevor der Auftrag verbindlich wird.
Altanlage raus, Wärmepumpe rein, Speicher, Hydraulik und Elektrik. In der Regel in wenigen Tagen erledigt.
Heizkurve einstellen, hydraulischen Abgleich durchführen, alles messen und protokollieren.
Sie erhalten die vollständige Dokumentation. Wir liefern die Bestätigung nach Durchführung an die KfW.
Unser Rechner ermittelt Ihre Heizlast, wählt die passende Gerätegröße, erstellt ein vollständiges Leistungsverzeichnis als PDF und berechnet Ihre voraussichtliche Förderung. Ohne Anmeldung, ohne Kosten. Wer darüber anfragt, erhält 5 % Rabatt auf das Angebot.
Schreiben Sie kurz, worum es geht. Sie bekommen in der Regel innerhalb eines Werktages eine Rückmeldung.
In den allermeisten Fällen ja. Entscheidend ist nicht die Art der Heizfläche, sondern die benötigte Vorlauftemperatur. Viele Altbau-Heizkörper sind großzügig ausgelegt und kommen mit 45 bis 55 Grad aus, das schafft eine moderne Wärmepumpe problemlos. Wir rechnen jeden Raum einzeln nach und sagen Ihnen ehrlich, ob es funktioniert und welche Heizkörper gegebenenfalls getauscht werden müssen.
Die Anlage samt Montage, Speicher, Hydraulik und Inbetriebnahme liegt bei einem typischen Einfamilienhaus im mittleren fünfstelligen Bereich. Entscheidend für Sie ist aber nicht der Bruttopreis, sondern der Eigenanteil nach Abzug der KfW-Förderung. Genau den rechnen wir Ihnen im Angebot konkret aus. Unser Rechner gibt Ihnen vorab eine belastbare Einschätzung.
Über das KfW-Programm 458 gibt es 30 % Grundförderung, dazu 16 % Klimageschwindigkeitsbonus beim Austausch einer alten Öl-, Kohle-, Gas- oder Nachtspeicherheizung und einen Einkommensbonus von 40, 30 oder 10 %, je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen (bis 40.000, 50.000 oder 60.000 €). Neu ist der Familienzuschlag: Mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt wird Ihr Einkommen rechnerisch um 10.000 € reduziert. Die Obergrenze liegt bei 70 %, bei niedrigem Einkommen bei 80 %, also maximal 22.400 € Zuschuss. Wichtig: Der Antrag muss vor der verbindlichen Auftragserteilung gestellt werden.
Moderne Geräte liegen bei etwa 58 bis 67 Dezibel Schallleistung, was in einigen Metern Abstand deutlich leiser wahrgenommen wird als die Zahl vermuten lässt. Maßgeblich ist der Immissionsrichtwert am Nachbargrundstück, nachts sind das im allgemeinen Wohngebiet 40 Dezibel. Wir prüfen den Aufstellort vor der Montage und dokumentieren die Einhaltung. Wo es eng wird, arbeiten wir mit Abstand, Ausrichtung oder Schallschutzhaube.
Bei den meisten Anlagen ja, allerdings deutlich kleiner als oft angenommen. Der Puffer sichert die Abtauung und verhindert Takten, er muss nicht das halbe Haus bevorraten. Ein überdimensionierter Puffer schadet der Effizienz sogar. Wir setzen die vom Hersteller freigegebene Größe an und begründen sie im Leistungsverzeichnis.
Oft ja, weil eine Wärmepumpe einen eigenen abgesicherten Stromkreis, einen Fehlerstromschutzschalter des passenden Typs und eine Steuerung nach Paragraf 14a EnWG benötigt. Ob eine Erweiterung reicht oder der Schrank komplett getauscht werden muss, sehen wir beim Ortstermin. In unserem Angebot sind beide Varianten getrennt als optionale Positionen ausgewiesen, damit Sie den Unterschied sofort sehen.
Ja, einmal jährlich. Das ist keine Verkaufsmasche: Viele Hersteller verlangen die jährliche Wartung, sonst erlischt die Garantie. Vor allem aber wird eine ungewartete Wärmepumpe schleichend teurer, weil der Heizstab zu oft anspringt oder die Heizkurve nicht mehr passt. Wir bieten Wartung und Fernüberwachung im Jahresvertrag an, auch für Anlagen, die nicht von uns stammen.
Der reine Austausch samt Inbetriebnahme dauert in der Regel drei bis fünf Arbeitstage. Kommen Heizkörpertausch, Rohrarbeiten oder eine Zählerschrankerneuerung dazu, planen wir entsprechend mehr ein. Den Terminplan legen wir mit dem Angebot vor, damit Sie wissen, wann Sie ohne Heizung sind.