Wärmepumpe in Niedersachsen

Wärmepumpe in Niedersachsen, richtig ausgelegt.

Niedersachsen ist das Gasland Deutschlands: 71 Prozent aller Wohngebäude heizen mit Gas, mehr als in jedem anderen Bundesland. Bei Neubauten ab 2010 sieht es schon anders aus, dort arbeitet fast jedes fünfte Haus mit einer Wärmepumpe. Im Bestand steht der Umstieg dagegen größtenteils noch bevor.

  • Heizlast raumweise nach DIN EN 12831, keine Faustformel
  • Anmeldung bei Avacon, EWE NETZ oder enercity übernehmen wir
  • Hydraulischer Abgleich mit VdZ-Protokoll für die KfW
  • Ausführung durch eingetragene Meisterbetriebe vor Ort
Buderus Luft-Wasser-Wärmepumpe auf einem Fundament im Vorgarten eines Einfamilienhauses
71 %der Wohngebäude in Niedersachsen heizen mit Gas
Vor Ort in Niedersachsen

Gas, wohin man schaut: warum das für Sie eine Chance ist

71 Prozent Gas, 14 Prozent Heizöl, knapp 8 Prozent Fernwärme und nur 2,7 Prozent Wärmepumpe: So sieht der niedersächsische Gebäudebestand aus. Bei 2,31 Millionen Wohngebäuden, davon 1,28 Millionen Einfamilienhäuser, ist das ein gewaltiger Rückstand. Es ist aber auch ein Vorteil für Sie, denn Gasheizungen wurden in den vergangenen Jahrzehnten meist zusammen mit großzügig bemessenen Heizkörpern eingebaut. Diese Reserve macht heute den Unterschied. Wir rechnen raumweise nach, welche Vorlauftemperatur Ihr Haus am kältesten Tag wirklich braucht. Bleibt sie unter 55 Grad, läuft eine Wärmepumpe wirtschaftlich, ohne dass ein einziger Heizkörper getauscht werden muss. Wo doch etwas fehlt, sagen wir Ihnen vorher, welcher Raum betroffen ist und was der Tausch kostet. Dass es funktioniert, zeigt der Neubau: Von den Häusern ab Baujahr 2010 heizen bereits 18,8 Prozent mit Wärmepumpe oder Geothermie, bei den Baujahren 1990 bis 2009 waren es 2,5 Prozent.

Technikraum mit Wärmepumpen-Inneneinheit, Pufferspeicher und gedämmten Leitungen
Aus der Praxis

Wärmeplanung und Förderung: was für Sie wirklich gilt

Niedersachsen hat die kommunale Wärmeplanung über das Niedersächsische Klimagesetz umgesetzt. Seit Januar 2026 sind alle Gemeinden und Samtgemeinden dazu verpflichtet. Die Fristen unterscheiden sich: Nur sieben Städte lagen über 100.000 Einwohnern und mussten ihren Plan bis zum 30. Juni 2026 vorlegen. Für alle übrigen Gemeinden läuft die Frist bis Mitte 2028. Für Ihre Förderung bedeutet ein Wärmeplan zunächst nichts. Die KfW schließt die Förderung einer Wärmepumpe nur dann aus, wenn Ihre Gemeinde einen Anschluss an ein Wärmenetz tatsächlich beschlossen und diesen Beschluss auch veröffentlicht hat, etwa durch eine Satzung mit Anschlusszwang. Ein fertiger Wärmeplan allein reicht dafür nicht, ein als Fernwärmegebiet dargestellter Bereich ebenfalls nicht. Ob für Ihr Grundstück ein solcher Beschluss vorliegt, prüfen wir vor dem Förderantrag bei Ihrer Gemeinde. Zur Förderung selbst: Die Heizungsförderung kommt vom Bund über die KfW. Ein eigenes Landesprogramm für Wärmepumpen gibt es in Niedersachsen nicht, das frühere Programm für Wärmepumpenquartiere ist ausgelaufen. Wer allerdings ohnehin umfassend saniert, sollte sich die Modernisierungsförderung der NBank ansehen: bis zu 60.000 Euro Darlehen, zwanzig Jahre zinsfrei, dazu ein Zuschuss von bis zu 30.000 Euro. Bedingung ist, dass sich die Energieeffizienzklasse des Hauses um mindestens zwei Stufen verbessert. Der Antrag läuft nicht über die NBank selbst, sondern über die Wohnraumförderstelle Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises. Ob sich beides kombinieren lässt, klären wir im Einzelfall mit, bevor ein Antrag gestellt wird.

Netzanmeldung

Den Papierkram mit dem Netzbetreiber machen wir.

In Niedersachsen teilen sich mehrere Netzbetreiber das Land: Avacon deckt große Flächen ab, EWE NETZ den Nordwesten, enercity Netz die Region Hannover. Jede Wärmepumpe muss beim zuständigen Betreiber angemeldet werden, und anmelden darf nur ein Betrieb, der in dessen Installateurverzeichnis eingetragen ist. Bei EWE NETZ läuft das Verzeichnis über die BDEW-Landesgruppe Norddeutschland, bei Avacon und enercity jeweils über den Betreiber selbst. Weil die Wärmepumpe mehr als 4,2 Kilowatt aufnimmt, gilt sie zusätzlich als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach Paragraf 14a EnWG. Diesen Papierkram übernehmen wir.

  • Anmeldung der Wärmepumpe bei Avacon, EWE NETZ und enercity Netz, inklusive Rückfragen.
  • Zählerschrank, falls er erneuert werden muss, melden wir gleich mit an.
  • Förderantrag rechtzeitig vor der Auftragsvergabe, sonst entfällt der Zuschuss.
Fertig verdrahteter Zählerschrank mit Fehlerstromschutzschaltern und Platz für Erweiterungen
So läuft es ab

Von der ersten Frage bis zur laufenden Anlage.

Vier Schritte. Sie wissen an jeder Stelle, was als Nächstes passiert.

Ortstermin in Niedersachsen

Wir sehen uns Heizung, Heizflächen und den möglichen Aufstellort an. Kostenlos und unverbindlich. Fotos vorab verkürzen den Termin.

Heizlast und Angebot

Raumweise Berechnung nach DIN EN 12831, daraus die passende Gerätegröße. Sie bekommen ein Leistungsverzeichnis mit Festpreis, jede Position einzeln.

Förderantrag und Anmeldung

Der KfW-Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt sein, darauf achten wir. Parallel läuft die Anmeldung beim Netzbetreiber (Avacon, EWE NETZ und enercity Netz).

Montage und Einregulierung

Einbau, hydraulischer Abgleich mit VdZ-Protokoll und Einstellung der Heizkurve. Auf Wunsch danach Wartung mit Fernüberwachung.

Einsatzgebiet

In Niedersachsen und Umgebung für Sie unterwegs.

In Niedersachsen sind wir unter anderem in Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Osnabrück, Wolfsburg, Göttingen, Salzgitter, Hildesheim, Delmenhorst und Wilhelmshaven im Einsatz.

Dazu im Umland: Emsland, Lüneburger Heide, Ostfriesland und das Weserbergland.

Planung, Auslegung und Koordination laufen bei uns in Bielefeld. Ausgeführt wird vor Ort durch eingetragene Meisterbetriebe, jedes Gewerk von einem Meister seines Fachs, der dafür unterschreibt. Die Abnahme machen wieder wir. So haben Sie einen Ansprechpartner statt fünf Firmen.

Häufige Fragen

Das werden wir in Niedersachsen oft gefragt.

Arbeiten Sie in Niedersachsen selbst oder über Partner?

Planung, Auslegung und Koordination laufen bei uns. Die Ausführung übernehmen eingetragene Meisterbetriebe vor Ort, jedes Gewerk von einem Meister seines Fachs, der dafür unterschreibt. Die Abnahme machen wieder wir. So haben Sie einen Ansprechpartner statt fünf Firmen.

Wer meldet die Wärmepumpe beim Netzbetreiber an?

Das machen wir. Je nach Region ist das Avacon, EWE NETZ oder enercity Netz. Anmelden darf nur ein im Installateurverzeichnis eingetragener Betrieb, und die Wärmepumpe gilt zusätzlich als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach Paragraf 14a EnWG. Beides gehört bei uns zum Auftrag.

Bekomme ich in einem Fernwärmegebiet keine Förderung mehr?

Das ist so pauschal nicht richtig. Die KfW schließt die Förderung nach ihrem Merkblatt nur aus, wenn und soweit Ihre Gemeinde eine Anschlussentscheidung getroffen und transparent gemacht hat. Ein laufender oder fertiger Wärmeplan genügt dafür nicht. Wir prüfen das für Ihr Grundstück, bevor der Antrag gestellt wird.

Fördert das Land Niedersachsen meine Wärmepumpe?

Nicht direkt. Die Heizungsförderung kommt vom Bund über die KfW. Das Programm für Wärmepumpenquartiere ist ausgelaufen. Wer umfassend saniert, kann die Modernisierungsförderung der NBank nutzen: bis 60.000 Euro zinsfreies Darlehen und bis 30.000 Euro Zuschuss, wenn sich die Effizienzklasse um zwei Stufen verbessert. Der Antrag läuft über die Wohnraumförderstelle Ihrer Kommune.

Mein Haus hat eine alte Gasheizung. Lohnt sich die Wärmepumpe?

In den meisten Fällen ja, gerade weil zu alten Gasheizungen oft großzügige Heizkörper gehören. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur, die Ihr Haus am kältesten Tag braucht. Wir rechnen das raumweise durch und sagen Ihnen ehrlich, ob und welche Heizflächen wirklich zu klein sind. Oft sind es ein oder zwei Räume, nicht das ganze Haus.

Ihre Anfrage

Wärmepumpe in Niedersachsen anfragen.

Schreiben Sie kurz, worum es geht. Sie bekommen in der Regel innerhalb eines Werktages eine Rückmeldung. Die Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich.

Fotos des Heizungsraums oder der Heizkörper können Sie uns anschließend per E-Mail oder WhatsApp nachreichen, das beschleunigt die Einschätzung deutlich.