Rohbau in Gütersloh

Rohbau in Gütersloh, auf geprüftem Baugrund.

In Gütersloh steht das Grundwasser vielerorts hoch, und der Untergrund besteht vollständig aus Lockergestein. Beides bestimmt, wie ein Keller abgedichtet werden muss. Wir klären das vor dem Angebot.

  • Baugrund geklärt, bevor kalkuliert wird
  • Abdichtung nach DIN 18533, passend zum Lastfall
  • Baugrube nach DIN 4124, mit Nachweis wo nötig
  • Grundwasser: Anzeige und Absenkung übernehmen wir
Fertiges Betonfundament, ausgerichtet und abgezogen
ca. 20 kmvon Bielefeld nach Gütersloh
Vor Ort in Gütersloh

Kein Hügelland, dafür Wasser

Gütersloh ist geologisch der Ausreißer in der Region. Während die Nachbarstädte im Hügelland mit Fels und Löss liegen, gilt hier amtlich: Der oberflächennahe Untergrund wird vollständig von Lockergesteinen der Quartär-Zeit eingenommen. Das hat zwei Folgen. Erstens gibt es hier, anders als in sieben der neun Nachbarstädte, keine dokumentierten Erdfallgebiete. Zweitens steht das Grundwasser in vielen Gebieten hoch. Die Stadt führt dazu eine eigene amtliche Seite zur Grundwasserabsenkung beim Bauen.

Fundament wird mit der Wasserwaage ausgerichtet
Aus der Praxis

Grundwasserabsenkung: was beim Keller zu beachten ist

Wer in Gütersloh einen Keller baut, stößt häufig auf Grundwasser. Die Stadt hat dafür ein geregeltes Verfahren: Bei einem Einfamilienhaus genügt eine Anzeige, die Frist beträgt vierzehn Tage. Das ist überschaubar, muss aber eingeplant werden. Technisch gibt es zwei Wege. Entweder man senkt das Grundwasser während der Bauzeit ab, dann muss die Abdichtung danach trotzdem gegen drückendes Wasser ausgelegt sein. Oder man baut eine wasserundurchlässige Betonkonstruktion, umgangssprachlich weiße Wanne. Die kostet mehr, spart aber die Bauwasserhaltung und ist dauerhaft sicherer. Welcher Weg der richtige ist, hängt vom gemessenen Grundwasserstand ab, nicht von der Faustregel. Deshalb gehört ein Baugrundgutachten an den Anfang. Ohne das ist die Abdichtung geraten, und eine nachträgliche Sanierung von außen kostet ein Vielfaches. Ein Hinweis noch: Die Bodenklassen 1 bis 7 gibt es seit der VOB/C 2016 nicht mehr, heute gilt die Beschreibung als Homogenbereich nach DIN 18300. Steht das in einem Angebot noch anders, ist es vertraglich angreifbar.

Baugrund

Was im Boden steckt, klären wir vorher.

Erdfallgebiete sind in Gütersloh nach den amtlichen Baugrund-Steckbriefen nicht dokumentiert. Das ist in dieser Region die Ausnahme: Sieben der neun Städte, in denen wir arbeiten, haben belegte Erdfallgebiete. Trotzdem gehört eine Baugrunduntersuchung zu jedem Neubau, denn Tragfähigkeit, Grundwasser und organische Schichten sagt sie ebenfalls voraus.

Fertig verdrahteter Zählerschrank mit Fehlerstromschutzschaltern und Platz für Erweiterungen
Ablauf

Erst den Boden kennen, dann kalkulieren.

Ortstermin und Baugrund

Wir sehen uns das Grundstück an und prüfen, was an Unterlagen vorliegt. Fehlt ein Baugrundgutachten, sagen wir das und empfehlen eins, bevor kalkuliert wird.

Planung und Angebot

Gründung, Abdichtung und Baugrube passend zum tatsächlichen Baugrund. Der Boden wird als Homogenbereich beschrieben, nicht mit veralteten Bodenklassen.

Ausführung

Aushub, Gründung, Abdichtung und Rohbau. Jeder Bauabschnitt wird fotografiert, bevor er verdeckt wird. Die Bilder bekommen Sie.

Einsatzgebiet

In Gütersloh und Umgebung für Sie unterwegs.

In Gütersloh sind wir unter anderem in Innenstadt, Isselhorst, Spexard, Avenwedde, Friedrichsdorf, Blankenhagen, Nordhorn, Kattenstroth und Pavenstädt im Einsatz.

Dazu im Umland: Verl, Rietberg, Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Steinhagen und Halle (Westf.). Unser Sitz ist in Bielefeld, Auf dem Busch 52.

Häufige Fragen

Das werden wir in Gütersloh oft gefragt.

Brauche ich in Gütersloh eine Genehmigung für die Grundwasserabsenkung?

Bei einem Einfamilienhaus genügt eine Anzeige bei der Stadt, die Frist beträgt vierzehn Tage. Bei größeren Vorhaben kann eine Erlaubnis nötig sein. Wir klären das vor Baubeginn, damit die Baustelle nicht wegen einer fehlenden Anzeige steht.

Was kostet der Rohbau?

Das hängt an Größe, Gründung und Baugrund. Seriös lässt sich das erst sagen, wenn klar ist, was im Boden steckt. Deshalb steht bei uns die Baugrunduntersuchung vor dem Angebot und nicht der Nachtrag dahinter.

Muss ich mir wegen Radon Sorgen machen?

Nein. In Nordrhein-Westfalen ist keine Gemeinde als Radonvorsorgegebiet ausgewiesen. Die allgemeine Schutzpflicht ist erfüllt, wenn der Keller normgerecht nach DIN 18533 abgedichtet ist, und das machen wir ohnehin.

Arbeiten Sie mit Bodenklassen?

Nein, die wurden 2016 durch Homogenbereiche nach DIN 18300 ersetzt. Wir beschreiben den Baugrund so, wie es heute vorgegeben ist.

Ihre Anfrage

Rohbau in Gütersloh anfragen.

Schreiben Sie kurz, worum es geht. Sie bekommen in der Regel innerhalb eines Werktages eine Rückmeldung. Die Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich.

Pläne oder ein vorhandenes Baugrundgutachten können Sie uns anschließend per E-Mail oder WhatsApp nachreichen, das beschleunigt die Einschätzung deutlich.