Rohbau in Halle (Westf.)

Rohbau in Halle (Westf.), auf geprüftem Baugrund.

Halle liegt am Rand des Münsterländer Kreide-Beckens, die Festgesteine sind steil aufgerichtet. Erdfälle gibt es hier nicht, dafür warnt der Steckbrief vor setzungsempfindlichen Torfschichten.

  • Baugrund geklärt, bevor kalkuliert wird
  • Abdichtung nach DIN 18533, passend zum Lastfall
  • Baugrube nach DIN 4124, mit Nachweis wo nötig
  • Torfschichten: erkannt, bevor gegründet wird
Fertiges Betonfundament, ausgerichtet und abgezogen
ca. 20 kmvon Bielefeld nach Halle (Westf.)
Vor Ort in Halle (Westf.)

Steil aufgerichtete Festgesteine, kein Erdfallgebiet

Halle liegt am Nordostrand des Münsterländer Kreide-Beckens. Die Festgesteine sind dort steil aufgerichtet, was den Untergrund auf kurzer Strecke wechseln lässt. Zwei gute Nachrichten: Erdfälle sind hier, anders als in sieben der neun Nachbarstädte, nicht dokumentiert. Und Fels trägt sehr gut. Eine Warnung steht aber im amtlichen Steckbrief: humos-torfige Schichten, die setzungsempfindlich sind.

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Aus der Praxis

Torf und Humus im Untergrund: das unterschätzte Risiko

Ein Baugrund kann tragfähig aussehen und es trotzdem nicht sein. Humos-torfige Schichten sind dafür das beste Beispiel. Sie entstehen in ehemaligen Feuchtgebieten, bestehen zu großen Teilen aus organischem Material und setzen sich unter Last erheblich, teils über Jahre. Das Tückische: Von oben sieht man nichts. Die Schicht liegt unter dem Mutterboden, oft nur wenige Dezimeter mächtig, und wird beim Aushub leicht übersehen. Setzt sich ein Gebäude darauf ungleichmäßig, entstehen Risse, die sich nachträglich nur mit großem Aufwand beheben lassen. Die Lösung ist einfach, wenn man rechtzeitig hinsieht: Bodenaustausch. Die organische Schicht wird ausgehoben und durch verdichtungsfähiges Material ersetzt. Das kostet im Aushub wenig, wenn es eingeplant ist, und viel, wenn es als Nachtrag kommt. Deshalb gehört eine Baugrunduntersuchung an den Anfang. Ein Hinweis noch: Die Bodenklassen 1 bis 7 gibt es seit der VOB/C 2016 nicht mehr, heute gilt die Beschreibung als Homogenbereich nach DIN 18300. Steht das in einem Angebot noch anders, ist es vertraglich angreifbar.

Baugrund

Was im Boden steckt, klären wir vorher.

Erdfallgebiete sind in Halle (Westf.) nach den amtlichen Baugrund-Steckbriefen nicht dokumentiert. Das ist in dieser Region die Ausnahme: Sieben der neun Städte, in denen wir arbeiten, haben belegte Erdfallgebiete. Trotzdem gehört eine Baugrunduntersuchung zu jedem Neubau, denn Tragfähigkeit, Grundwasser und organische Schichten sagt sie ebenfalls voraus.

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Ablauf

Erst den Boden kennen, dann kalkulieren.

Ortstermin und Baugrund

Wir sehen uns das Grundstück an und prüfen, was an Unterlagen vorliegt. Fehlt ein Baugrundgutachten, sagen wir das und empfehlen eins, bevor kalkuliert wird.

Planung und Angebot

Gründung, Abdichtung und Baugrube passend zum tatsächlichen Baugrund. Der Boden wird als Homogenbereich beschrieben, nicht mit veralteten Bodenklassen.

Ausführung

Aushub, Gründung, Abdichtung und Rohbau. Jeder Bauabschnitt wird fotografiert, bevor er verdeckt wird. Die Bilder bekommen Sie.

Einsatzgebiet

In Halle (Westf.) und Umgebung für Sie unterwegs.

In Halle (Westf.) sind wir unter anderem in Stadtmitte, Künsebeck, Hörste, Kölkebeck, Bokel, Gartnisch, Ascheloh und Eggeberg im Einsatz.

Dazu im Umland: Steinhagen, Werther, Borgholzhausen, Versmold, Gütersloh und Bielefeld-Brackwede. Unser Sitz ist in Bielefeld, Auf dem Busch 52.

Häufige Fragen

Das werden wir in Halle (Westf.) oft gefragt.

Gibt es in Halle Erdfallgebiete?

Nach den amtlichen Baugrund-Steckbriefen nicht. Halle und Gütersloh sind die beiden Ausnahmen in der Region. Dafür warnt der Steckbrief vor humos-torfigen Schichten, die setzungsempfindlich sind. Die findet man nur durch eine Baugrunduntersuchung.

Was kostet der Rohbau?

Das hängt an Größe, Gründung und Baugrund. Seriös lässt sich das erst sagen, wenn klar ist, was im Boden steckt. Deshalb steht bei uns die Baugrunduntersuchung vor dem Angebot und nicht der Nachtrag dahinter.

Muss ich mir wegen Radon Sorgen machen?

Nein. In Nordrhein-Westfalen ist keine Gemeinde als Radonvorsorgegebiet ausgewiesen. Die allgemeine Schutzpflicht ist erfüllt, wenn der Keller normgerecht nach DIN 18533 abgedichtet ist, und das machen wir ohnehin.

Arbeiten Sie mit Bodenklassen?

Nein, die wurden 2016 durch Homogenbereiche nach DIN 18300 ersetzt. Wir beschreiben den Baugrund so, wie es heute vorgegeben ist.

Ihre Anfrage

Rohbau in Halle (Westf.) anfragen.

Schreiben Sie kurz, worum es geht. Sie bekommen in der Regel innerhalb eines Werktages eine Rückmeldung. Die Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich.

Pläne oder ein vorhandenes Baugrundgutachten können Sie uns anschließend per E-Mail oder WhatsApp nachreichen, das beschleunigt die Einschätzung deutlich.